Freitag, 19. August 2011:
Morgens um 06.00 gings in Affoltern a.A. los und die 25 Wandersleute machten sich auf den Weg nach Vrin. Im schmucken Vrin wechselte die Gruppe in ein kleineres Postauto und fuhr nach Puzzatsch – jedoch in zwei gestaffelten Fahrten.
Auf 1687 m.ü.M. begann dann der Aufstieg auf den Pass Diesrut auf 2428 m.ü.M. Dies bei sehr schönem Wetter und bei recht grosser Hitze. Nach ca. 3 Stunden war die Passhöhe erreicht und die Mittagsrast war angesagt.
Frisch gestärkt folgte der Abstieg in die sehr schöne Greina-Ebene auf rund 2200 m.ü.M. Der Rein da Sumvigt führte sehr wenig Wasser, trotzdem hat er zu einem erfrischenden Fussbad eingeladen, zum Steinmandli bauen oder um sehr schöne und nicht ganz leichte Steine zu sammeln und diese drei Tage mitzutragen!

In der Greinaebene am Rein da Sumvigt
Gegen 15 Uhr wurde die Motterascio-Hütte auf 2296 m.ü.M. erreicht. Eine herrliche Sicht auf den weit unten liegenden Luzzone-See und die umliegenden Berge verkürzten das Warten auf das Nachtessen.
In der Nacht zog dann ein heftiges Gewitter über die Hütte und Regen fiel – doch wir schliefen wie die Murmeli – von denen wir während der Wanderung viele beobachten konnten.
Samstag, 20.08.2011:
Um 07.30 begann der zweite Wandertag mit einem happigen Abstieg zum Luzzone-Stausee auf 1590 m.ü.M.

Kurz vor dem Lago di Luzzone
Nach 2 1/2 Stunden konnten wir in ein Postauto steigen und nach Campo Blenio hinunterfahren und so ca. 1 1/2 Abstieg und Kraft sparen.
Nach einem guten Morgenkaffee folgte dann der Aufstieg zur Bovarina-Hütte auf 1870 m.ü.M. 3 1/2 Stunden später war die Hütte erreicht und wir waren so ziemlich geschafft. Die Rucksäcke machten sich immer mehr bemerkbar und sie wollten einfach nicht leichter werden.
Sonntag. 21.08.2011:
Auch der dritte Wandertag begann um 07.30 Uhr mit der Wanderung zuerst auf die Alp di Bovarina und später dann zu den sehr schönen “Mohrenköpfen”, einer eindrücklichen Alp mit wunderschönen Gesteinsformationen. Viele Blumen, Wassertümpel, kleine Bäche und gwunderfitzige Murmeli waren die Mühen des Aufstieges mehr als wert.

Gana Negra - uh mega schön
Um ca. 10 Uhr war der Passo di Gana Negra auf 2463 m.ü.M. erreicht. Nach einer kurzen Rast gings dann recht happig hinunter auf den Lukmanierpass, welcher gegen 11 Uhr erreicht wurde.
Eine kleine Gruppe wählte für die Fortsetzung dann das Postauto und die Bahn via Disentis und Oberalp, 19 Wandersleute nahmen die nächsten 3 1/2 Stunden in Angriff mit dem Aufstieg auf den Passo dell Uomo 2218 m.ü.M. und dann zum Ritomsee. Bei dieser “mörderischen” Hitze eine enorme Herausforderung und ein wahrer Chrampf. Mit der sehr steilen Standseilbahn gings ins Tal nach Piotta und mit dem Bus nach Airolo.
In Göschen trafen beide Gruppen wieder zusammen und schlossen das Wanderwochenende mit der “heissen” Zugsfahrt ins Knonaueramt ab.
Diese drei Tage waren recht anstrengend, doch die wunderschöne Landschaft und das Gruppenerlebnis mit uh guten Leuten war es allemal Wert, etwas zu leiden.
Herzlichen Dank:
Meinem Sohn, Hansruedi Steinmann, danke ich für seine super gute Unterstützung ganz herzlich, dies auch im Namen der ganzen Gruppe.
Fotos im Fotoalbum zu dieser Wanderung