Am Samstag, 17. September 2011, machten sich früh morgens 20 Wandersleute im Knonaueramt mit der SBB auf den Weg ins Wägital. Via Zürich brachte der “Glarnersprinter” die Gruppe rasch nach Siebnen. Mit dem Postauto gings dann recht zügig hinauf nach Innerthal-Staumauer auf 902 m.ü,M.
Nach einer kurzen Orientierung zur Geograpie und über die Wanderung begann die Wanderung zuerst über die Staumauer und dem Wägitalersee entlang nach Brandhaltli. Kaum Weg von der Strasse gings dann recht heftig den Berg hinauf. Auf dem schmalen Pfad gings durch einen Wald hinauf nach Rohr auf 1210 m.ü.M.
Eine kurze Rast war angesagt, etwas Essen und Trinken waren sehr gut.
Der Aufstieg ging weiter auf die Alp Eggstofel 1392 m.ü.M., hier war eine grandiose Sicht auf die entfernten Gipfel, wie z.B. den Säntis, aber auch auf den imposanten “Gross Aubrig”.
Es folgte die letzte Etappe des Aufstieges auf den “Nüssen” mit 1529 m.ü.M. Hier tat sich der Böick auf in Richtung Sihlsee und die Zentralschweizer Alpen mit dem markanten Urirotstock. Dieser Hügel ist ein wahres Bijoux . ein Hochmoor mit verschiednen Bäumken, Gräser und erstmals auch sumpfige Wege und Wiesen. Kurz danach war das erste Ziel, das Bergestaurant Wildegg auf 1509 m.ü.M. erreicht. Das schöne Wetter, die gute Verpflegung und die herrliche Aussicht waren Lohn dafür, dass der Aufstieg schon ganz anstrenged waren.
Fünf Unentwegte hatten noch nicht genug und bestien den “Chli Aubrig” 1642 m.ü.M. Von dort über tat sich eine genial schöne Aussicht auf. Bis hinunter nach Zürich, die Seen des Zürcheroberlands und natürlich auf die Regioen Sihlsee, Einsiedel, Mythen, Hochybrig und die Berneralpen.
Frisch gestärkt folgte dann der Abstieg nach Willerzell an den Sihlsee. Dieser Abstieg war ein Wechselbad von Sonne, grosser Hitze, einer 5 Minuten Regenschauer und einer “Schlammschlacht”. Der Weg war zeitweise viel eher eine Sumpf, böse Zungen behaupteten, wir wären auf einer “Sumpf-Tour”! Unsere Bergschuhe und Wanderhosen waren wohl auch schon sauberer.

Um 15 Uhr hatten wir wir Willerzell erreicht und waren froh um kühle Getränke in der Gartenwirtschaft.
Mit dem Postauto gins dann kurz nach 16 Uhr nach Einsiedeln und von dort mit der Bahn via Biberbrugg, Arth-Goldau und Zug nach Affoltern.
