Berichte 2013 + 2014

Wanderung Castel San Pietro – Sagno – Chiasso

Geschafft und grandioser Empfang in Chiasso
Am vergangenen machten sich morgens um 6 Uhr eine Gruppe von 15 unentwegten Personen auf den Weg in den Süden mit Ziel Mendrisio. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Postauto wurde um 09.40 Uhr Castel San Pietro oberhalb von Mendrisio erreicht.

Bei nicht gerade gutem Wetter (Nebel und leichten Regen) begann die Vormittagswanderung mit der Durchquerung von Castel San Pietro und dem Abstieg in die imposante Schlucht hinunter. Die Gesteinsformationen den verschiedensten Farben und dass glasklare Wasser des Baches ergaben eindrückliche Bilder.

Klares Wasser der Breggia

Der leichte Mieselregen hörte schon bald auf, so dass der nachfolgende Aufstieg nach Morbio Superiore ohne Regen bewältigt werden konnte. Der Höhepunkt der Wanderung wurde nach ca. 1 Stunde auf dem Hügel mit der Kapelle San Martin auf 740 m.ü.M. erreicht. Leider hat sich der Nebel nur leicht verzogen, so dass wir die herrliche Aussicht nur erahnen konnten – das war nun unglaublich schade. Nach nur 15 Minuten trafen wir in Sagno ein, wo in der Osteria „Kleine Ameise“ in der heimeligen Gaststube ein feines Mittagessen auf uns wartete. Das Risotto und Ossobucco waren einfach der „Hammer“.

Um 13 Uhr machten sie die Wanderleute auf den Weg bzw. auf den Abstieg nach Chiasso. Durch einen wilden urwaldähnlichen Wald erreichten wir Chiasso überraschend schnell und trafen pünktlich um 14.30 Uhr beim Gemeindehaus an der Piazza Col. C. Bernasconi im Dorfzentrum ein. Die ganze Gruppe war dann sehr erfreut, als fast auf die Minute genau der Sindaco, Merono Colombo, bei uns eintraf und uns herzlich begrüsse. Der Sindaco führte uns in sein schönes Büro, wo er als Gemeindepräsident in einem 50%-Pensum arbeitet. Er stellte uns Chiasso als Grenzstadt für mit all seinen besonderen Aufgaben, den vielen leeren Büroräumen, denn etwa 8000 Pendlern die jeden Tag nach Chiasso kommen und auch über sein früheres Leben als Spieler der 1. Mannschaft von Mendrisio, wo er unter anderem auch gegen Thomas Bickel und Alain Sutter (GC) spielte.

Sindaco Moreno in der Mitte

Sindaco Moreno in der Mitte

Vom Gemeindehaus führte uns der Sindaco dann zu unserer grossen Überraschung zu einem Apéro mit Prosecco, Käse, diversen Fleischhäppchen und begleitet von einem Handharmonika-Spieler. Einige der Gruppe begannen ganz spontan zu Klatschen, andere zu singen und Dritte führten ein kleines Tänzchen auf. Einfach ein mega gelungener Abschluss der Durchquerung der Schweiz.

2-Tageswanderung Lugano – Melide – Mendrisio

Herrliches Herbstwetter – 2000 Stufen – Rassige Schifffahrt
2-Tageswanderung von Lugano nach Morcote und von Melide nach Mendrisio; 10. Etappe auf dem Weg von Basel nach Chiasso

Bei herrlichem Herbstwetter genossen 16 Personen am Wochenenden vom 18. und 19. Oktober 2014 zwei abwechslungsreiche und genussvolle Tage im südlichen Tessin. Nach der Zugfahrt mir dem ICN nach Lugano und der S-Bahn nach Lugano- Paradiso brachten die Standseilbahn die gut gelaunten Wandersleute aus dem Knonaueramt auf den 882 Meter hohen San Salvatore. Bevor die Wanderung begann, genoss die Wandergruppe die herrliche Aussicht auf den Luganersee, den Damm von Melide und auch auf die Gipfel der Wallisseralpen und natürlich auch einen guten Kaffee oder Grodino.
Die Wanderung begann dann mit dem Abstieg nach Ciona und weiter nach Carona. Unterhalb des Parks „San Grato“ war dann bei schönem Sonnenschein die Mittagsrast angesagt, bevor der kurze Aufstieg zum Gasthaus auf dem „San Grato“ folgte und dort oben ein guter Kaffee serviert wurde. Durch den schönen Park und weiterhin mit unglaublich schöner Aussicht wurde die Wanderung fortgesetzt, sehr oft auch durch einen schönen herbstlichen Kastanienwald. Gut gelaunt erreichten die Wanderer die herrlich schöne Alpe Vicania. Die Gruppe konnte von verschieden Abstiegen nach Morcote wählen und entschied sich für eine ganz besondere Variante, wie sich später herausstellt. Der gewählte Weg war mehrheitlich eine recht steile Treppe mit ca. 2’000 Stufen! Da mussten sie nun durch und die Stufen waren ein grosses Thema.

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Doch gut gelaunt trafen die Wandersleute schliesslich am Luganersee und in Morcote ein. Dort blieb genug Zeit zum Lädele, Eis schlecken oder etwas Kühles zu trinken oder ganz einfach am See auszuspannen und die Füsse im See abzukühlen. Mit dem Schiff folgte um 17 Uhr die Fahrt nach Melide und die Übernachtung in einem guten Hotel und einem feinen Nachtessen.
Der Sonntag begann denn mit einer rassigen fahrt mit einem „Taxi-Schiff“ von Melide nach Brusino-Arsizio.
Die eine Gruppe fuhr mit der Luftseilbahn hinauf nach Serpiano, die andere Gruppe bewältigte den Aufstieg von knapp 400 Höhenmeter zu Fuss. Wie schon am Samstag stand wiederum zuerst das Geniessen auf dem Programm. Auf einen schönen Sonnenterrasse genoss die Gruppe die herrliche Aussicht und ein kühles Cüpli. Dann aber begann die Sonntagswanderung weiter Richtung Süden und Mendrisio. Auf einem abwechslungsreichen Wanderweg, der meist durch einen sehr schönen Wald führte erreichten die Wanderer kurz vor Mittag das schmucke Dorf Meride. In einem schönen Innenhof machte die Gruppe einen kurzen Halt und genoss einen feinen Apéro.

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Nach einen weiteren kurzen Wanderetappe folgte mitten in einem Wald und an einem sehr schönen Rastplatz die Mittagsrast. Frisch gestärkt folgte dann der Schluss der Wanderung via Tremona und Rancate nach Mendrisio.
Die zweitletzte Etappe auf dem Weg von Basel nach Chiasso war sicher nicht die Anspruchvollste, doch in Sachen Wetter und verschiedenen Genüsse war sie ein Höhepunkt.

2-Tages-Wanderung Isone – Tesserete – Lugano

Die drittletzte Etappe auf dem Weg nach Chiasso wurde wegen des nicht ganz sicheren Wetters gekürzt und begann anstatt in Camorino oder ganz ursprünglich bereits in Bellinzona nun am 20. September 2014 in Isone. Nach einem Znüni-Kaffee folgte zuerst ein kleiner Abstieg bevor der grosse Aufstieg von ungefähr 350 Höhenmeter folgte.

Im Aufstieg nach Murrice

Die 9 Wandersleute meisterten den Aufstieg mühelos und genossen auf der Alp Muricce erstmals die sehr schöne Aussicht hinunter nach Isone und auch in Richtung Tamaro und Ceneri. Es folgte nun ein sehr schöne Höhenweg, oft durch gepflegte Birkenwälder bis hinauf nach Gola die Lage, dem höchsten Punkt der Wanderung auf 972 m.ü.M., wo wir ein feines Pick Nick genossen.
Auf der gut markierten Wanderroute folgte frisch verpflegt der angenehm zu gehende Abstieg in Richtung Tesserete. Im schönsten und grössten Hotel genossen wir schon recht früh im schicken Hotelgarten etwas Kühles, bevor wir in einem nahen Ristorante einen feinen Zvieri mit kühlem Weissen genossen. Am Abend dann folgt ein sehr guter Wildteller, bevor wir im altehrwürdigen Hotel zu Bett gingen.

Abschied vom Hotel

Abschied vom Hotel

Am Sonntag genossen wir den feinen Zmorgen und begannen die Wanderung in Richtung Lugano. Nach etwa 1 Stunde wandern, durch sehr schöne Wälder und auf guten Pfaden erreichten wir den wunderschönen Aussichtspunkt und die Bergkapelle San Bernardo. Von hier ober genossen wir die unglaublich schöne Rundsicht in die Berge und bereits auch Lugano und den See.
Um etwa 11 Uhr trafen die Wandersleute im schönen Dorf Comano ein und waren froh, im Schatten etwas Kühles trinken zu können. Kurze Zeit später dann der Abstieg nach Lugano via Porza und Savosa.
Am frühen Nachmittag trafen wir fröhlich und nicht gestresst am Luganersee ein und konnten noch die Sonne, die Wärme und das Tessiner Ambiente geniessen.
Diese 2-Tageswanderung war eine genussvolle und fast erholsame Wanderung durch eine sehr schöne und für uns unbekannte Gegend.

Rad-Tour Airolo – Biasca – Bellinzona

Bei herrlichem Sommerwetter genossen knapp 20 Personen am Sonntag, 7. September 2014, die sehr schöne Velo- und E-Bike-Tour mit Start in Airolo. Auf der Nationalen Rad-Route Nr. 3 begann die Tour mit einer kurzen Fahrt auf der Kantonsstrasse nach Ambri. Auf einer kleiner Nebenstrasse erreichten wir kurze Zeit später dann Fiesso und dort begann recht steile Talfahrt hinunter in Richtung Faido. Mitten im Dorf begann ein sehr schöner Teil der Radroute weitab von der Kantonsstrasse und folgte später der Autobahn. Erst jetzt stellt man so richtig fest, wie viel Lärm die rasenden Autos erzeugen.

Felix vor Brigitte und Christian

In Giornico angekommen bogen wir wiederum auf eine schmale Nebenstrasse ab, zuerst über eine sehr schöne alte Steinbrücke über den Ticino. Weit unter uns zwei schöne alte Brücken, die zu einer kleinen Insel im Ticino führten.
Nach gut 2 Stunden wurde Biasca erreicht und somit war auch Zeit für das Mittagessen in einem typischen Tessiner Grotto. Wie es nicht anders zu erwarten war, natürlich mit einer feinen Polenta.
Frisch gestärkt begann dann die Nachmittgasetappe mit der raschen Fahrt durch Biasca bis zum Bahnhof und dann weiter unter der Autobahn hindurch auf die rechte Talseite. Bei recht ordentlichen Gegenwind folgten die restlichen 20 km bis nach Bellinzona.

Kurze Verschnaufpause in Giornico

Edith und Ernst brachten anschliessend mit dem Spezialtransport unsere 2-Räder zurück ins Knonaueramt. Wir Radlerinnen und Radler genossen ein kühles Bier oder wie einige einen feiner mega grossen Coupé.
Diese fast 70km lange Etappe war am Vormittag von steilen und rasanten Abfahrten und am Nachmittag von starkem Gegenwind geprägt – beide Etappen aber ein wirklicher Genuss für alle.
Als grosse Überraschung sponserte und sie SBB die Rückfahrt von Bellinzona nach Zug die Fahrt in der 1. Klasse.

Wanderung Griespass – Riale – Pso. San Giacomo – All’Aqua

Nach Italien und zurück – bei herrlichem Wetter
Vor einem Jahr nahm eine grössere Gruppe von Wanderleuten an der Säumerwanderung vom Wallis nach Domodossola teil. Diese Tour war damals leider ganz im dichten Nebel verhüllt und wir sahen nicht von der sehr schönen Bergwelt im Gebiet des Nufenenpasses und dem Valle Formazza. Wanderleiter Otto Steinmann versprach der Gruppe, ihnen diese Region einmal bei Sonnenschein und gutem Wetter zu zeigen.

Am Samstag, 23. August 2014 war es dann soweit. Morgen früh um 6 Uhr ging es mit dem Zug nach Airolo und von dort mit dem Postauto über den Nufenenpass bis zur Abzweigung zum Griespass. Der Postautochaffeur verabschiedete die 13 Wanderer mit einem lauten “Tütato”.

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Griessee

Nach etwa einer Stunde erreichte die Gruppe den sehr Griessee, einem mystisch blauen Stausee auf 2’386 m.ü.M. Nebelschwaden gingen immer wieder vorbei und der Blick auf den Griesgletscher und auf die hohen Berge blieb immer wieder verhüllt. Schliesslich setzte sich die Sonne durch und der baue See und der weisse Gletscher zeigten sich im besten Licht. Erst jetzt wurde der Gruppe bewusst, was ihr vor einem Jahr verborgen blieb.

Entlang des Sees stieg der Weg bis zur Grenze nach Italien weiter an und erreichte dort auf dem Griespass den höchsten Punkt 2’487 m.ü.M. Nochmals ein Blick zurück in die Schweiz und dann der Abstieg ins Valle del Gries hinunter zum Lago di Morasco 1’815 m.ü.M. und nach insgesamt 3 ½ Stunden erreichte die Gruppe Riale oder Z’Charbäch, eine der verschiedenen Walsersiedlungen im Valle Formazza. Im Walserhof genossen wir ein sehr gutes Mittagessen und willkommene Stärkung für die Nachmittagsetappe, zurück in die Schweiz.

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Grenzübertritt Schweiz – Italien.

In Riale auf 1’731 m.ü.M. begann dann der Aufstieg Maria Luisa-Hütte und dem Stausee Lago Toggia auf 2’191 m.ü.M. Die sehr gute marschierende Gruppe schaffte diesen Aufstieg recht problemlos in etwas mehr als einer Stunde. Ein kleine Verschnauf- und Trinkpause in der Berghütte und schon ging es dem erwähnten See entlang weiter leicht bergwärts zur Grenze zur Schweiz und auf den Passo San Giacomo 2’313 m.ü.M. Nochmals eine kurze Pause bei einem kalten Wind und wir mussten den happigen Abstieg ins Bedrettotal in Angriff nehmen.

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Stausee Lago Toggia
Nach 1 ½ Stunden Abstieg war das Ziel der recht anspruchsvollen Wanderung in All’Aqua in 1’614 m.ü.M. erreicht. Mit dem Postauto ging es dann um 18.15 Uhr zurück nach Airolo und von dort weiter in Knonaueramt.

Die Wanderung mit etwas mehr als 7 Wanderstunden und einiger Höhendifferenz war recht anspruchsvoll, aber sehr sehr schön und wird wohl allen in guter Erinnerung bleiben – ein riesiges Kompliment an die ganze Gruppe.

7. Etappe von Basel – Chiasso; 2-Tageswanderung Oberalppass – Piora

7. Etappe von Basel – Chiasso; Wanderung vom Oberalppass zum Ritomsee
Am Wochenende vom 16. bis 17. August 2014 überquerte die Gruppe ERLEBNISSE die Alpen. Die ursprünglich geplante Wanderroute von Amsteg bis ins Tessin wurde auf Grund der winterlichen Wetteraussichten um einen Tag abgekürzt.

Nach der Zugfahrt auf den Oberalppass und einer kurzen Kaffeepause startete die Wanderung zur Maighelshütte. Bei Nieselregen und bewölktem Himmel erreichte die Gruppe bereits nach zwei Stunden das Tagesziel im Maighelstal. Für die Wanderer ohne müde Beine, bot der Piz Cavradi, Hausberg der SAC-Hütte, eine lohnende Zugabe mit herrlichem Panorama. Die SAC Hüttenwartin Pia Honegger verwöhnte die Gruppe ERLEBNISSE am Abend mit einem feinen Viergänger.

Der Sonntag begrüsste die Gruppe mit wolkenlosen Himmel und Temperaturen knapp am Gefrierpunkt. Die ersten zwei Stunden der Sonntags-Etappe führten durch das wunderschöne Hochtal bis hinauf zum Passo Bornengo an der Grenze vom Kanton Uri und Tessin. Mit der aufgehenden Sonne und steigenden Temperaturen kamen jetzt auch die letzten Wanderer ins Schwitzen. Nach einer weiteren Stunde erreichte die Gruppe die Cadlimohütte für die verdiente Mittagspause. Nur wenige Meter neben der SAC-Hütte präsentierten sich einige grosse Steinböcke für die Fotokameras.

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Am Nachmittag folgte der Abstieg nach Piora-Ritomsee. Die Route führte vorbei an fünf glasklaren Bergseen und bot immer wieder herrliche Aussichten in die Tessiner Alpen.

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Zum Abschluss genoss die Gruppe ERLEBNISSE die spektakuläre Talfahrt mit einer der steilsten Standseilbahnen der Schweiz.

Die zweitägige Wanderung über die Alpen wurde von Hansruedi und Andreas Steinmann geführt. Mit dem sonnigen Wetter am Sonntag, der tollen Wandergruppe und dem wunderschönen Alpenpanorama zählte die Wanderung zu den Höhepunkten im ERLEBNIS Kalender 2014.

Bericht: Andreas + Hansruedi Steinmann
Fotos: Andreas Steinmann

6. Etappe von Basel – Chiasso; Wanderung von Altdorf nach Amsteg

Am Samstag, 21. Juni 2014, wanderte die Gruppe ERLEBNISSE weiter südwärts und begann am Ziel der letzten Etappe, beim Telldenkmal in Altdorf. Der Hauptort des Kantons Uri wurde in Richtung Südwesten durchquert und folgte einem sehr schönen Wanderweg, oft zwischen hohe Steinmauern.

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Vorbei am Bahnhof Altdorf wurde anschliessend die Reuss überquert und in Attinghausen begann der Reussuferweg talaufwärts. Nebst schönen Blumenwiesem, reich mit Blumen geschmückten alten Bauernhäusern, der rauschenden Reuss begleitete uns auch das (laute) Rauschen der Autobahn. Dieser Wanderweg entpuppte sich aber als ein sehr lohnenswerter Weg, der zum Teil auch durch enge nicht beleuchtete aber kurze Tunnels führte. Der Engelstunnel, geschmückt mit vielen kleinen Engel, war wohl der schönste Tunnel.
Um die Mittagszeit überquerte die Wandergruppe die Reuss und schon bald war Restaurant der SBB-Angestellten erreicht. Im Eisenbahnerdorf wohl ein Traditionslokal ohne Alkohol!
Wieder frisch gestärkt folgte am Nachmittag die Wanderung zuerst wiederum entlang der Reuss, dann aber hinauf in die kleinen Weiler und Dörfer in der Region Silenen. Hier lernten wir Orte kennen, die man im Vorbeisausen im Zug oder im Auto nicht sieht. Ein Teil des Weges führte über die ganz alte Gotthardstrasse, die noch älter und abseits der Kantonsstrasse verläuft.

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Pünktlich trafen die Wanderer dann in Amsteg ein und fuhren dann mit dem Bus zurück nach Erstfeld und zu einem kühlen Bier in einer Gartenwirtschaft. Mit der S-Bahn ging es dann zurück nach Zug und weiter ins Konaueramt.
Am 15. August 2014 folgt dann die Fortsetzung der Tour in einer 3-Tages-Tour nach Airolo.

5. Etappe von Basel – Chiasso; Schifffahrt Luzern – Flüelen und Spaziergang Flüelen – Altdorf

Zu Besuch bei Wilhelm Tell nach einer herrlichen Schifffahrt über den Vierwaldstättersee Sonntag 1. Juni 2014
Bei herrlichem Sommerwetter genossen knapp 20 Personen die sehr schöne Fahrt mit der MS Europa von Luzern nach Flüelen. Das schöne Wetter, viel Platz in der 1. Klasse und lauter fröhliche Gesichter waren die besten Voraussetzungen für einen gemütlichen und schönen Ausflug mit Erlebnisse.
Um 10 hiess es Leinen los und das Motorschiff verliess den Hafen von Luzern in Richtung Verkehrshaus. Das KKL, der Springbrunnen davor, der Gütsch und der Pilatus im Hintergrund waren die sehr schönen Sujets, die wohl jeder Tourist immer wieder gerne sieh und einfach zu Luzern gehören.

KKL + Pilatus

KKL + Pilatus

Ein erster Kaffee, ein Glas Weisswein oder gar ein Cüpli gehörten zum Genussausflug, der für einmal keine besondere Kondition verlangte. Die berge wie Stanserhorn, Rigi, Buochserhorn und später dann die Mythen, der Fronalpstock und der Nieder- und Oberbauen nur einige der vielen Gipfel auf dem Weg nach Flüelen. Die Reisenden bestaunten nicht nur die schöne Natur, sondern auch die schönen Hotels, die zahlreichen Schlössli und die gut renovierten alten Häuser.
Unterwegs war es dann auch Zeit, sich zu verpflegen. Die gute Schiffsküche machte einen sehr guten Job und die hungrigen Mäuler genossen feine Menüs.
Gegen 13 Uhr legte das Schiff dann in Flüelen an und es begann der kleine Spaziergang von einer Stunde nach Altdorf. Auf der rechten Talseite führt der schöne Wanderweg der Talflanke entlang, für wohl alle eine noch nie gesehene Landschaft. Wie geplant traf die Wandergruppe um 14 Uhr in Altdorf ein.

Tellentöchter + Tellensöhne aus dem Knonaueramt

Tellentöchter + Tellensöhne aus dem Knonaueramt

Vor dem Telldenkmal ein Gruppenbild mit Wilhelm Tell mit Sohn Walter und eben der Wandersleuten aus dem Säuliamt.
Am 21. Juni 2014 beginnt in Altdorf die 6. Etappe mit einer einfachen Wanderung via Erstfeld nach Amsteg.

4. Etappe von Basel – Chiasso; Mit den Zweirädern von Olten nach Luzern

Auf einer wenig bekannten Route vom solothurnischen Olten an den Vierwaldstättersee oder von der Ruhe in den Touristen-Rummel vom 18. Mai 2014.
Bei herrlichem Frühlings- oder schon fast Sommerwetter starteten kurz nach 9 Uhr knapp 20 Radler in Olten am Bahnhof zur Velo- und E-Bike-Tour nach Luzern. Kurz nach dem Bahnhof überquerte die Gruppe in der gedeckten Holzbrücke die Aare und folgte dem Radweg schon flussaufwärts. Auf der einen Seite die Aare, auf der andern Seite die Bahnstrecke Olten – Bern. Bereits nach wenigen Minuten zeigte sich auf der linken Seite hoch über der Aare die Ruine Wartburg und nur wenige hundert Meter später war Aarburg erreicht. Dieser sehr schöne Ort ist geprägt durch das imposante Schloss über dem Dorf und die schöne Aarebrücke.

Verschnaufpause nach Dagmarsellen

Die Route führte nun weg von der Aare und vorbei an Oftringen erreichten die Radler nach ungefähr einer Stunde das wunderschöne Städtchen Zofingen. Aus dem geplanten Kaffee in der Altstadt wurde leider nicht, um diese Zeit schien die Stadt noch zu schlafen. Ausgangs Zofingen dann aber ein sehr schönes Kaffee mit feinen Gipfeli – und die Welt für die Zweiradfahrer war wieder in Ordnung.
Frisch gestärkt ging es dann weiter nach Brittnau, vorbei an Reiden und schliesslich nach Dagmarsellen. Hier verliessen wir die nur wenig befahrene Hauptstrasse, überquerten die Autobahn und auf einem sehr schönen Radweg ging es weiter in Richtung Sursee. Kurz nach Dagmarsellen führte der Weg aber auch an der sehr schönen Sumpf- und Seenlandschaft Hürnbach vorbei auf eine kleine Anhöhe oberhalb St. Erhard. Der Gruppe präsentierte sich ein unglaublich schönes Alpenpanorama mit noch vielen tief verschneiten Bergen. In schnellem Tempo ging die Anhöhe hinunter und schon bald trafen wir in der Altstadt von Sursee ein. Viele Leute sassen um die Mittagszeit in den Beizen und genossen die Sonne und die einmalige Stimmung in Mitten der sehr schönen Häuser. Knapp zwei Kilometer weiter hatten wir dann in Oberkirch das Zwischenziel und das Mittagessen erreicht.
In der Gartenwirtschaft genossen wir das feine Essen und machten uns dann kurz vor 14 Uhr auf den zweiten Abschnitt. Nebst vielen anderen Radfahrern und zusammen mit nicht wenigen Wandersleuten folgten wir vorbei an Nottwil dem Sempachersee und folgten dem Ufer bis fast nach Sempach.
Kurz nach dem Dorf dann der letzte kleine Aufstieg bevor der Weg langsam aber sicher fast nur nach talwärts führte. Nachdem Rothenburg durchfahren war gelangten die Radler nach Emmenbrücke und schon bald ans Ufer der Reuss. Und plötzlich war es dann vorbei mit der Ruhe und der schönen Landschaft, wir steckten mitten im Touristenzentrum, in Luzern. Noch zwei drei Kurven und zwischen Japanern und Chinesen erreichten wir den Bahnhof und das KKL und auch unseren Spezialtransporter mit Ernst Bänz und Edith Schlienger. Diese beiden brachten unsre Zweiräder am frühen Morgen nach Olten und nun wieder zurück nach Affoltern.

Im Schatten warten bis zur Rückreise

11 E-Biker und 8 Velofahrende erlebten auf den 66 km von der Aare an den Vierwaldstättersee einen gefreuten Tag und viel Sonne und die einen schon den ersten kleinen Sonnenbrand.
Mit der Bahn fuhren die Radler via Zug zurück ins Knonaueramt und konnten ihre Stahlesel bei der Firma Velo-Rüegg in Affoltern wieder abholen.

3. Etappe von Basel – Chiasso; Wanderung von Sissach nach Olten

Vergessene Landschaften und ehemalige Transitroute am Weg von Sissach über den Unteren Hauenstein nach Olten, Frühjahrswanderung vom 16. März 2014.
Bei schon fast frühlingshaftem Wetter und bei herrlichem Sonnenschein waren am letzten Sonntag Wanderlaute aus dem Säuliamt im Baselbiet unterwegs. Die Wanderung begann am Bahnhof Sissach um 9 Uhr am Bahnhof. Früher wurden am Bahnhof Sissach den Transitzügen zusätzlichen Lokomotiven vorgespannt zur Fahrt der Centralbahn über den Hauenstein in Richtung Süden.
Die Bahnstrecke durchs Homburgertal ist mittlerweile zu Nebenstrecke zurückgestuft und es verkehren nur noch ganz wenige Züge. Dieses Homburgertal ist zwischen sanften Hügel eingebettet und wenige kleine Dörfer und Weiler befinden sich im Tal oder den seitlichen Anhöhen, alles Orte mit uns unbekannten Namen. Unsere Route führte zuerst nach Thürnen, dann weiter nach Diepflingen und nach etwa 2 Stunden zum ersten Höhepunkt der Wanderung, zum Mauerwerkviadukt in Rümlingen. Das sehr schöne und gut erhaltene Viadukt ist nebst dem Tunnel die bedeutendste Kunstbaute an der ehemaligen Strecke der Centralbahn.

Nebst dem Tunnel das bedeutendste Kunstwerk

Nach der Unterquerung des Viaduktes stieg der Wanderweg recht happig an bis hinauf auf das Horn. Über die Hügellandschaft von Häfelfingen erreichten wir den recht grossen Wald auf dem Hügel des Homberges. Hoch über dem Tal erreichten wir kurz vor Mittag die sehr schöne Ruine der Homburg, die auch Neu-Homburg genannt wird. Von der Burg aus führte die hinab nach Läufelfingen und zum Mittagessen, welches mit einer feinen Basler Mehlsuppe begann.

Frisch gestärkt machte sich die Wandergruppe nach dem Essen auf den Weg, zum höchsten Punkt der Route, auf den Unteren Hauenstein. Nach der Passhöhe begann der Abstieg auf der alten Passstrasse und den Felseinschnitt in der Chäppeliflue, einer Schlüsselstelle des Unteren Hauenstein.

Künstlicher Durchgang "Chäppeliflue"

Künstlicher Durchgang “Chäppeliflue”

Dieser Durchgang wurde von Hand immer wieder verbreitert und für Fuhrwerke befahrbar gemacht. Der Abstieg hinunter nach Trimbach war dann nur kurz. Es folgte dann der weitere Weg durch die Quartiere von Triembach bis hinunter an die Aare und von dort vorbei am Kantonsspital zu grossen Brücke über die Aare und zum Etappenziel, dem Bahnhof Olten.

Mit der Bahn fuhren die „Frühlingswanderer“ via Zürich zurück ins Knonaueramt und freuten sich über viel Sonne, eine wunderschöne Route entlang der Bahn und eine für alle wenig bekannte Region.

Säumerwanderung Goms – Domodossola Oktober 2013

Vom Goms nach Domodossola / Säumerwanderung mit „Erlebnisse“

Begleitet von voll bepackten Haflinger- und Freibergerpferden sowie Eseln wanderte eine grosse Schar von Wandersleuten während drei Tagen von Obergesteln im Goms über den Griespass in Valle Formazza und weiter nach Domodossola. Ein unglaubliches Erlebnis –leider in ganz viel Nebel.

Die vom Förderverein Sbrinzroute angebotene und organisierte Säumerwanderung, welche jedes Jahr zwei bis drei Mal durchgeführt wird beginnt jeweils in Sarnen oder Stans und führt entweder über den Brünig oder den Jochpass nach Meiringen und von dort weiter das Haslital hinauf und über den Grimselpass ins Goms. Auf dem direkten Weg nach Süden führt der Weg über den Griespass nach Italien ins Valle Formazza bis nach Domodossola. Beim Säumerzug im August bedeutet diese Wanderung in allen Orten Empfänge und Dorffeste und viele Zuschauer an den Strassen und in den Dörfern.

Die erste Stunde rRichtung Nufenenpass ist geschafft

24 Wandersleute folgten der Wanderidee von Otto Steinmann und begaben sich am Mittwochabend nach Obergesteln und starteten dann am Donnerstag um 8 Uhr zur Säumerwanderung in Richtung Nufenen- bzw. Griespass. Eine Wandererin absolvierte zusammen mit anderen Leuten bereits in Sarnen. Es war eindrücklich zu sehen, wie die Pferde und die Esel auf den recht rauhen Wanderwegen sicher voran kamen und grosse Tritte hochgestiegen sind. Es sei an dieser Stelle erwähnt, die Saumtiere mussten nicht unser Gepäck tragen, dies wurde jeweils mit einem Fahrzeug transportiert. In Richtung Nufenenpass war das Wetter noch in Ordnung und es schien zum Teil die Sonnen, doch kaum waren wir beim grossen Windrad eingetroffen ändert sich das Wetter schlagartig, die Sonnen verschwand, der Nebel zog ein und es ging ein kalter Wind.

Nach einem späten Mittagessen, auf dem Griespass, mit heissem Säumerkaffee und am offenen Feuer gemachten Käseschnitten folgte der Abstieg nach Riale. Von den Sehenswürdigkeiten wie dem Griessee, dem Griesgletscher und den verschiedenen Berggipfeln war nie was zu sehen. Nach fast 11 Stunden unterwegs trafen die Säumer in Riale ein.

Valle Formazza – mit eindrücklichem Wasserfall

Am Freitag folgte dann die zweite Etappe von Riale nach Premia. Leider verdeckte der Nebel weiterhin den Blick auf die Gipfel oder auf die schmucken Walserdörfen an den Hängen. Nach etwas mehr als einer Stunden traf der Säumerzug in La Frua oder Uf a Frütt ein und stand dort plötzlich oberhalb eines riesigen Wasserfalls, den Tosafällen oder dem Cascata del Toce. Wie diesen zweisprachigen Namen zu entnehmen ist, ist ein grosser Teil des Valle Formazza zweisprachig mit vielen Walsern. Dass dort überhaupt Wasser in die Tiefe schoss, verdankten die Wandersleute dem Kraftwerk, welches eigens für uns Wasser aus dem Stausee gelassen hat um uns dieses Naturspektakel zu zeigen.

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Der Säumerzug stieg dann neben dem Wasserfall diese Steilrampe hinunter und war schon bald in Ponte, besuchte dort das Ortsmuseum und wurde anschliessend auf dem Dorfplatz von der Bevölkerung herzlich empfangen.

Nach dem Mittagessen verliessen die Saumtiere die Gruppe und wanderte über den Passo San Giacomo zurück ins Bedrettotal nach All’ Acqua. Die Säumer machten sich auch wieder auf den Weg und trafen nach wiederum 11 Stunden in Premia ein. Dort entschädigte ein sehr feines Nachtessen für die Anstrengungen und die entgangene Aussicht.

Gletschermühlen und Einzug in Domodossola

Die letzte Etappe begann schon kurz nach Premia mit einem Abstieg in eine riesige Gletschermühle und erstmals auch mit etwas Sonnen, nebst dem Nebel. Erstaunt über dieses Naturspektakel traf der Säumerzug gegen Mittag in Crodo ein und genoss die feine Pizza und italienische Süssigkeiten.

Der Weg führte dann weiter dem Toce (Flussname) entlang und vorbei an verschiedenen Steinbrüchen und Kraftwerken bis nach Crèvadossola und nach einer fast nicht endenden Zielgeraden in der Altstadt von Domodossole. „Wir haben es geschafft, super, wow bis nach Domo, ein mega Erlebniss etc.“ die Säumerinnen und Säumer klatschten ab und umarmten sich und es waren alle stolz den Weg geschafft zu haben. Die langen Etappen von 11 Stunden waren vergessen, der Nebel, der kalte Wind – alles Schnee von gestern.

Alle habens nach Domodossola geschafft

So ging in Domodossola ein eindrückliches Wandererlebnis in Begleitung von Saumtieren mit ihren Säumerinnen und Säumern zu Ende und die Erinnerung an etwas ganz Besonderes.

Fotos zu dieser und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.

Säumerwanderung Sarnen – Obergesteln – Domodossola Sept./Okt. 2013

Via Sbrinz – das einzigartige Wandererlebnis zwischen Sarnen und Domodossola (Fotoalbum)

29. September 2013
Beginn um 14.00 Uhr in Sarnen.
Ziel: Giswil/Lungern
Streckenlänge: ca. 10.5 km
Eine Säumerin aus dem Knonaueramt ist von Beginn an dabei.

30. September 2013
Beginn um 08.00 Uhr in Giswil/Lungern
Ziel: Meiringen
Streckenlänge: 22 km / ca. 7 Std. 30 Min.
Bericht “unserer” Säumerin aus Meiringen:
“Wir sind gut unterwegs. Um 17.00 Uhr sind wir “patschnass” in Meiringen angekommen, mit Esel, Sack und Pack, Regenschirm und Pellerine und super guter Laune! Ihr könnt euch auf etwas freuen. Alles liebe und nette Leute und das Wetter soll auch besser werden.”

1. Oktober 2013

Beginn um 08.00 in Meiringen
Ziel: Guttannen
Streckenlänge: 20 km / ca. 7 Std. 25 Min.
Bericht “unserer” Säumerin aus Innertkirchen. In Meiringen gestartet wie gestern angekommen, es regnet, regnet …

Esel

 

… selbst unsere Esel haben die Regenschütze an, zumindest für das Gepäck, dass auch unser Sbrinz nicht nass wird.

Regen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und auch wir Wanderer sind bestens ausgerüstet gegen Nässe.”(info um 11.00)

Guttannen 17.00 Uhr:  Wir sind pünktlich am Tagesziel angekommen. Erste Blasen mussten gepflegt werden bei einigen Wandersleuten, ebenso ein blessiertes “Eselfüsschen”. Am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne.

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Aber wir sind doch froh, für heute unser Ziel erreicht zu haben und hoffen alle bis Morgenfrüh wieder top fit zu sein, denn Morgen erwartet uns eine lange aber tolle Wanderung über den Grimselpass. So, ich freue mich euch Morgenabend zu sehen. Bis dann und eine gute Reise.

2. Oktober 2013
Beginn um 08.00 Uhr in Guttannen
Ziel: Obergesteln via Grimselpass
Streckenlänge: 25 km / 8 Std. 55 Min.

Ankunft der Säumer vom Grimsel in Obergesteln. 9 Stunden unterwegs auf der Königsetappe! Auch SWR war dabei. Die Sendung wird kommenden Sonntag um 19:00 ausgestrahlt.

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3. Oktober 2013

Beginn um 08.00 Uhr in Obergesteln
Ziel: Riale (IT) via Griespass
Streckenlänge: 23 km / 7 Std. 30 Min.

Erster Halt nach 2 Stunden in Ladstafel an der Nufenenpassstrasse.
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Mittagsrast auf dem Griespass mit Käseschnitten und heissem Kaffee mit Feuerwasser.

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Im Abstieg nach Riale im Valle Formazza. Leider waren wir ab 11 Uhr nur noch im Nebel. Die Landschaft wäre sehr schön, leider sahen wir zu wenig.

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4. Oktober 2013
Beginn um 08.00 Uhr in Riale
Ziel: Premia
Streckenlänge: 23 km / 7 Std. 25 Min.

Unsere Säumer.
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Die Gruppe erlebnisse auf dem Weg von Riale nach Ponte und Premia.

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5. Oktober 2013
Beginn um 08.00 Uhr
Ziel: Domodossola
Streckenlänge: 24 km / 7 Std. 40 Min.
Am Abend: Stadtrundgang in Domodossola

Auf einer sehr schönen alten Brücke überquerten wir das Flüsschen Toce kurz vor Domodossola.
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Riesiger Wasserfall im Valle Formazza.
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Sehr schöner Wanderweg in Richtung unseres Zieles Domodossola. Wir hatten heute riesiges Wetterglück und Sonnenschein!

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6. Oktober 2013
08.48 Rückfahrt via Brig – Bern – Zürich

2-Tages-Wanderung Brisenhaus September 2013

 

Am Wochenende vom 21./22. September 2013 genossen zwölf muntere Wandersleute die abwechslungsreiche Wanderung auf dem Nidwaldner Höhenweg von Oberrickenbach via Haldigrat und Brisenhaus auf die Niederbauenalp ob Emmetten.

Nach dem Wetterpech am Gotthard entschädigte Petrus Erlebnisse am vergangenen Wochenende mit absolutem Traumwetter von A-Z. Die Gruppe reiste mit dem Zug via Zug-Luzern nach Wolfenschiessen und weiter mit dem Postauto nach Oberrickenbach auf 903 m.ü.M.

Abstieg vom Haldigrat

Ziemlich genau um 12 Uhr begann die Wanderung mit einem recht anstrengenden Aufstieg in Richtung Geren und Brändeln. Der Wanderweg führte über Alpweiden und durch kleine Wälder und immer wieder über steile Bachläufe (ohne Wasser). Kurz vor 13 Uhr war dann die Mittagsrast angesagt, mit schöner Aussicht auf Walenstöcke im Süden und die diversen Gipfel im Westen, die zwischen dem Engelbergertal und dem Obwaldnerland liegen. Frisch gestärk ging es weiter auf dem Nidwaldner Höhenweg in Richtung Niederrickenbach. Der höchste Punkt wurde bei Unterplütschgen auf 1351 m.ü.M. erreicht, bevor wir nach ca. 2 ½ Stunden die Talstation der Luftseilbahn auf den Haldigrat erreichten. In wenigen Minuten waren wir auf dem Haldigrat auf 1935 m.ü.M. und genossen dort die herrliche Rundsicht und etwas Kühles zu trinken.

Es folgte dann die Schlussetappe des ersten Tages, die mit einem recht happigen Abstieg in Richtung Brisenhaus begann. Der Weg wurde dann flacher und angenehmer zum Wandern und nach weiteren 1 ½ Stunden war das Brisenhaus (SAC-Hütte) erreicht. Zusammen mit ganz vielen andern Leuten genossen wird am Abend das feine Essen und bereiteten uns auf die diversen „Schnarchkonzerte“ im Massenlager vor.

Am Sonntagfrüh erwartete uns, mehr oder weniger ausgeschlafen das Morgenessen und ein feiner Kaffee. Kurz nach 8 Uhr orientierte Wanderleiter Otto Steinmann vor dem Brisenhaus über die bevorstehende Route und erläuterte in der klaren Morgenluft die Bergwelt und den schönen Blick bis hinunter nach Luzern. Dann aber ging’s los und die Wanderung begann auf einer breiten Naturstrasse und einem leichten Abstieg in Richtung Klewenalp, weiterhin auf dem Nidwalner Höhenweg. Die Wanderroute führte unterhalb des Schwalmis vorbei, bis wir im Choltal auf 1261 m.ü.M. den tiefsten Punkt des Tages erreichten. Dort begann dann der gut begehbare Aufstieg über verschieden schöne Alpen bis hinauf auf den Fulberg auf knapp 1770 m.ü.M. Nach dem wir die wunderschöne Aussicht genossen hatten, begann ein sehr steiler und mit vielen Stufen versehener Abstieg in Richtung Niederbauenalp. Der Abstieg zahlte sich mit einem herrlichen Blick auf den tiefblauen Urnersee, den gegenüberliegenden Frohnalpstock, hinein ins Riemenstaldental und den Nieder- und Oberbauenstock aus. Nach weiteren 30 Minuten war das Ziel der Wanderung, die Bergstation der Niederbauenalp-Emmetten-Bahn erreicht. Mittagessen, Kaffee und Kuchen und das beobachten der Gleitschirmflieger beim Start waren der Abschluss der Zweitages-Wanderung.

Hansruedi nach dem letzten Abstieg

Mit dem Postauto ging es dann nach Stand und von dort via Luzern zurück ins Knonaueramt, mit im Rucksack viele schöne Erinnerungen und Eindrücke.

Erlebnis-Woche August 13 in Polen

Im Urwald, auf dem Wasser und zu Fuss
Ein neues Reise- und Ferienland kennen gelernt: „Erlebnisse“-Woche in Polen
Als Otto Steinmann im Jahr 2012 Sommer-Erlebnis-Ferien in Polen angeboten hat, wurde er von über 30 Anmeldungen fast überrannt und war von dem sehr grossen Interesse überrascht, aber auch sehr erfreut. Das noch wenige bekannte Ferienland Polen wurde im Säuliamt plötzlich aktuell und gefragt, so dass im Oktober 2012 eine weitere kleine Gruppe nach Warschau und Krakau reiste.
Das leicht angepasste Programm einer Ferienwoche in Polen (Suwalki) sprach im Sommer wieder um eine Gruppe von sechs Personen an, welche in Begleitung von Otto Steinmann und Irma Schmid nach Polen reisen wollten. Früh morgens um 7 Uhr startete die Swiss-Maschine am Samstag 27. Juli 13 nach Warschau. Nach dem zweistündigen Flug wurde die Gruppe in Warschau von Otto und Irma abholt und mit dem Taxi ins Zentrum von Warschau gefahren.

Warschau, Kulturpalast

Warschau, Kulturpalast

Nach einem Willkommens-Kaffee begann der Besichtigungsprogramm in der Hauptstadt von Polen mit der Besichtigung des Kulturpalast, ein Bauwerk von Stalin, bzw. der Fahr mit dem Lift in über 150 Meter hinauf auf den Turm. Hoch über Warschau bot sich eine herrliche Rundsicht über die Stadt mit den doch vielen neuen Glaspalästen, der Weichsel (Fluss) bin hin zum neuen Fussball-Nationalstadion.
Schon bald folgte der obligate Apéro und ein feines Mittagessen. Frisch gestärkt begann anschliessend die Führung durch einen Teil von Warschau, beginnend mit dem Schlosspark und den vielen Informationen zu Chopin – dessen Spuren fast überall anzutreffen waren.

Gruppenbild mit Chopin

Nach etwas Freizeit machten wir uns gegen Abend auf den Weg zum Nachtessen – in einer ehemaligen grossen Hotelküche – ein wahres Vergnügen für die Augen und den Gaumen.

Nach einigen Stunden zur freien Verfügung fuhren wir mit dem Schnellzug um 14 Uhr nach Bialistok, wurden dort von Tomasz mit einem schönen Bus abgeholt und weiter ging die Reise in den Nordosten von Polen (weinige Km entfernt von der Weissrussischen und Litauischen Grenze. Gegen 19 Uhr trafen wir dann im ehemaligen Kloster in Wigry ein, wo wir die Unterkunft für die ganze Woche hatten.

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Am Montag und Mittwoch standen je eine Wanderung durch den Wigrynationalpark bzw. durch den Suwalkilandschaftspark auf dem Programm. Unser sehr fachkundige Begleiter, Tomasz, Förster des Nationalparks, konnte uns unglaublich viel über die Natur, die Geschichte, die Tiere etc. erzählen. Einfach toll was Tomasz uns da geboten hat. Mit den recht guten Fahrrädern folgte am Dienstag eine Radtour durch den Nationalpakt, z.T. auf recht rutschigen Naturstrassen, bis hin zu einen feinen Picknick am Ufer des schönen Wigrysees, in welchem die meisten von uns auch ein kühlendes Bad genossen haben.

Im schönen Wald von Tomasz

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Das Donnerstagsprogramm war vermutlich das schönste Tagesprogramm – die Fahrt mit den Zweierkanus auf dem Hancza (Fluss). Durch eine wunderschöne Flusslandschaft mit Schilf, Seerosen, vielen Libellen, Enten- und Schwanenfamilien war ein unvergessliches Erlebnis.

Die Woche wurde dann am Freitag durch die Besichtigung von Suwalki, inkl. Markt, und Senje abgeschlossen. Am Samstagfrüh folgte dann die Rückfahrt mit dem Bus nach Warschau und der Rückflug in die Schweiz.

Dritter Turn des Klosters

Dritter Turm des Klosters

Mit Polen und diesem interessanten Programm lernte wiederum eine Anzahl Leute ein Land kennen, dass eine fast unglaubliche Geschichte hinter sich hat und für uns als Ferienland noch nicht so bekannt ist.

Im Jahr 2014 werden noch weitere Reiseangebote nach Polen ins Programm von Erlebnisse.ch aufgenommen – ebenso steht Otto Steinmann für individuelle Auskünfte oder Reisen in kleinen Gruppen gerne zur Verfügung – Infos auf der erwähnten Homepage.

Fotos zu dieser und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.
Otto Steinmann

Velo- und E-Bike-Tour Juni 2013

Am Sonntag, 16.06.2013, reisten 16 Radlerinnen und Radler mit dem Zug und dem Postauto vom Säuliamt via Zürich und Einsiedeln nach Unteriberg. Pünktlich um 9 Uhr trafen wir dort ein und konnten die von Ernst Bänz transportierten und bereitgestellten Velos und E-Bikes in Empfang nehmen.
Nach einer kurzen Info zur Tour (Route und Organisation) ging es um ca. 09.30 Uhr in Richtung Euthal. Kurz vor der noch ganz schmalen Sihl führte der Radweg auf der linken Sihlseeseite zur oberen der zwei Brücken über den Sihlsee. Auf dieser echt schmalen Brücke wechselten wir auf die östliche Seeseite und erreichten nach ca. 30 Minuten in Willerzell ein Restaurant und einen feinen Kaffee mit Gipfeli.
Frisch gestärkt ging die Tour dann weiter an das nödlichen Seeende und dort über die kleine Staumauer. Bei bestem Wetter und Sonnenschein erreichten wir wenig später Biberbrugg, von wo aus es nur wenig später in Richtung Ratenpass ging. Etwa auf halber Passhöhe zweigte unser Weg links ab und wir fuhren dem sehr schönen Rothenturmer-Hochmoor entlang bis nach Rothenturm.

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Auf der alten Hauptstrasse ging’s anschliessend in rascher Fahrt hinunter nach Sattel-Dorf und von dort weiter durch das Engnis in Richtung Aegerisee. Unmittelbar neben dem Schlachtdenkmal (15.11.1315) erwartete uns ein feines und reichhaltiges Mittagessen.

Wieder frisch und munter ging die Tour dem Aegerisee entlang und dann weiter nach Neuägeri hinunter, bevor der Radweg ins Lorzentobel hinunter abbog. Viele Leute (Jung und Alt) genossen entlang der Lorze die schöne Atmosphäre, bis hinuter an den Dorfrand von Baar.
Kurz nach Blickensdorf folgte der finale und steile Aufstieg in Richtung Steinhauser Weiher. Schon wenig später dann der letzte Halt beim Bahnhof Mettmenstetten. Es folgte dann der “Schlussspurt” entlang der Bahn nach Affoltern. Eine sehr schöne und abwechlsungsreiche Tour, bei viel Sonnenschein und sommerlichen Temparaturen war die Tour 2013  nach knapp 70 km vorbei.
Dem Transporter-Fahrer-Duo Ernst und Edith, sowie dem fahrenden Service-Mann, Elmar, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Otti Steinmann

Wanderung Baden – Mutschellen, 14.04.2013

Geglückter Start in die Erlebnisse-Wandersaison 2013

Am ersten richtig schönen Frühlingstag begann am Sonntag, 14. April 2013 die Wandersaison für ERLEBNISSE mit einer sehr schönen Wanderung von Baden via dem Teufelskeller und dem Heitersberg auf den Mutschellen.

Nach einem langen und immer länger werdenden Winter warteten viele Wandersleute auf das es endlich warm und sonnig werde. Ausgerechnet am 14. April wollte Petrus der recht grossen Gruppe von Erlebnisse einen Traumstart bieten. Die muntere und fröhliche Wanderschar fuhr mit der S-Bahn via Zürich-Altstetten und erreichte Baden kurz nach 9 Uhr. Die eigentliche Wanderung begann mit der Durchquerung der Altstadt und dem schon bald beginnenden kleinen Aufstieg in Richtung Brunnmatt und Baregg.

Ein erster Höhepunkt war dann das Gebiet des Teufelskeller, einem Naturschutzreservat mit imposanten Nagelfluhtürmen, die bis 20 Meter hoch sind, und einer wahren Wildnis von kreuz und quer liegenden Bäumen. Dass es ein schöner Ort, so quasi um die Ecke gibt, war für viele überraschand.

Da war einmal ...

Die Route führte dann weiter bergwärts über Oberhau , Rüssler und weiter nach Heitersberg. Im sehr schönen Gasthof stand eine währschafte und ausgezeichnete Gerstensuppe bereit. Frisch gestärkt und gut erholt folgte nach der Mittagsrast dann der zweite Teil der Wanderung in Richtung Sennhof und weiter ins Gebiet des Egelsees. Unsere Wanderroute führte nicht direkt dem sehr schönen See entlang, sondern folgte einem schmalen Weg auf dem „Grat“ des Heitersberg wo mit 735 m.ü.M. auch der höchste Punkt der Wanderung erreicht wurde. An einem speziellen Aussichtspunkt bot sich der Gruppe einen sehr schönen Blick auf den Egelsee, das Limmattal bis hinauf nach Zürich und deinen markanten Hochhäusern.

Es folgte dann der leichte Abstieg nach Hasenberg, einem Ort mit einer fast unbeschreiblich schönen Rundsicht beginnend von der Lägern, dem Uetliberg, den Bergen des Zürcheroberlandes, den Gipfeln in der Säntisregion und den Glarneralpen bis hin zu den Gipfeln der Zentralschweiz bis hin zu den Berner Alpen. Für viele wohl ein Ort mit einer Rundsicht die kaum anderswo so grandios ist.

In Widen traf schon bald das Postauto ein, welches die Erlebnisse-Gruppe via Mutschellen nach Birmensdorf brachte und von dort zurück ins Knonaueramt. Für uns Wandersleute ein Traumstart in die Wandersaison – nicht zuletzt dank Petrus!

Wunderschöner Abschluss des Winters

Bei herrlichem Wetter und besten Schneeverhältnissen schloss für ERLEBNISSE am 10. März 13 die Wintersaison mit einer Schneeschuhtour auf das Jänzi in der Region Glaubenberg im Kanton Obwalden..

Trotz zweifelhafter Wetterprognose machten sich am letzten Sonntag 29 Unentwegte auf den Weg mit Zug nach Sarnen und von dort mit  einem Extrapostauto auf Langis (Glaubenberg). Während dieser Bergfahrt schien bereits die Sonne und weit und breit kein Schnee – doch je höher das alte Gefährt uns brachte, desto winterlicher wurde es. In Langis angekommen, erwartete die Gruppe eine herrliche Winterlandschaft. Nach einer Kurz-Info zur „Jänzi-Tour“ und nach dem Anziehen der Schneeschuhe, für einzelne das erste Mal, gings dann endlich los.

Ausgangspunkt war „Langis“ auf 1432 m.ü.M. Von dort führte der Aufstieg durch eine sehr schöne Berglandschaft entlang des Schattenberges und dann hinauf die Egg. Nach einem kurzen Halt an der Sonne und einer Zwischenverpflegung folgte der Schlussaufstieg nach „Jänzi“ auf 1738 m.ü.M. in knapp 30 Minuten.

Eine fast unglaublich schöne Rundsicht von den Berneralpen über den Titlis, das Stanserhorn bis hin zum Pilatus und hinab auf den Vierwaldstättersee, den Sarnersee und den Lungernsee war der Lohn für den Aufstieg. Auf dem Gipfel war es dann auch Zeit für die Gipfelrast und das Picknick. Wir genossen in vollen Zügen die Sonnen, den noch vielen Schnee und die herrliche Aussicht, von der man kaum genug bekommen konnte.

 

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Leider verdeckten dann aber Wolken immer mehr die Sonnen und es wurde kühler. Dies war dann auch der Grund für den Abstieg. Andreas Steinmann, welcher eine der beiden Gruppen führte, machte sich mit seinen Leuten auf den Abstieg, der durch eine sehr schöne Winter- und Waldlandschaft führte. Der Abstieg führte auf einer andern Route und so gelangten wir zur „Oberen Schliere“ einem kleinen Bergbach in einer sehr schönen Hochmoorlandschaft. Entlang dieses Baches und zum Teil, auch diesen Bach auf schmalen Stegen überquerend, erreichten wir um ca. 14 Uhr den Berggasthof Schwendi-Kaltbad. Feiner Kaffee, ein Bier und Nussgipfel standen dann auf unserem Speisezettel.

Kurz nach 15 Uhr folgte dann der letzte Teil der Schneeschuh-Tour zurück nach Langis und dann mit dem Extra-Postauto hinunter nach Sarnen.

Um 18 Uhr konnten fast 30 Wandersleute auf einen sehr schönen „Schneetag“ zurückschauen – ein wahren Erlebnis.

Bier und Schneegestöber – unser Event im Februar 2013

Nicht einmal die Kälte und der leichte Schneefall vermochten die Gruppe von fast 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern daran zu hindern, am Mittwoch, 6. Februar 13, die Bierbrauerei Baar in Baar zu besichtigen.
Ein “wunderbarer” Bierfachmann führte uns durch die doch eher kleine aber feine Brauerei und erklärte sehr gut wie der edle gelbe Saft entsteht. Er wusste auch darauf aufmerksam zu machen, in wechlen Flaschen-Farben das Bier am besten wird und was für kapitale “Genuss-Fehler” gemacht werden. Unter anderem war er der Meinung, dass ein Bier nie aus der Dose und ebensowenig aus der Flasche getrunken werden soll.

Auf dem informativen Rundgang von ca. 1 Stunden wurde der ganze Brauprozess anschaulich vermittelt und die über 150-jährige Brauerei in unserer Nachbarschaft bestens vorgestellt.
Nach vielen Treppen rauf und runter folgte dann die obligate Degustation. Wir konnten alle Baarer-Biersorten probieren, vom ganz jungen Bier über das Spezli bis hin zum Kirschenbier.

Ohne Durst verliessen wir die Brauerei und mussten bei starkem Schneegestöber zur Bushaltestelle und dann zurück ins Knonaueramt.

Sehr schön und sehr kalt – St. Gallen und Herisau

Am Samstag, 26.01.2013, besuchten wir die beiden Ostschweizer Städte St. Gallen und Herisau bei herrlich schönem Sonnenschein und Winterwetter.

St. Gallen:
Um 09.30 begannen die beiden sehr guten Stadtführerinnen uns ihre Stadt zu zeigen und gaben uns sehr viele Informationen. Bald wurde uns klar, dass in St. Gallen die Textilindustrie eine enorme Wichtigkeit hatte. Die “Textilbarone” erstellten in der Innenstadt prunkvolle Häuser in denen sie ihre Stoffe den Kunden aus allen Herrenländer zeigten.
Etwas aus der neueren Zeit dann auch der “Rote Platz” in der Altstadt, der von Pipilotti Rist” gestaltet und umgesetzt wurde.
Nebst den Schönheiten der Altstadt ist der Kirchenbezirk mit der Stiftsbibliothek ein unglaublich schöner Ort, den man einfach besuchen muss.
Die 1 1/2 Stunden waren im nu vorbei und wir mussten mit dem 11.12 Zug St. Gallen in Richtung Herisau verlassen.

Herisau:
Unser Besuch in Herisau begann mit einem feinen Mittagessen. Kurz vor 2 Uhr begann dann die Führung in Herisau. Herr Fuchs verstand es ausgezeichnet uns “sein” Herisau näher zu bringen und erläuterte uns auch die Geschichte des Ortes. Das viel kleinere Herisau versuchte an das erfolgreiche St. Gallen anzuschliessen und auch hier waren Textilunternehmungen diejenige, die sehr schöne Häuser erstellten und aus ihren Gewinnen u.a. das Armenhaus bauten.
Im Ortskern treffen alte und ganz neue Bauten auseinander – wobei nicht allen neuen Bauten gefallen.

Die beiden Ort St. Gallen und Herisau sind so ganz anders, in Teilen auch gleich – sicher aber beide waren und sind einen Besuch wert und laden zu einem weiteren Besuch ein – wieso nicht schon im Sommer 13?

Winterliche Grüsse aus dem “Wigry-Land” (Polen)

Tomasz grüsst uns aus der Region Wigry mit wunderschönen Bildern seines Urwaldes, dem zugefrorenen Wigrysee, einem Pferdeschlitten und dem Kloster Wigry.