Berichte 2015 + 2016

 Rad-Ferien “3-Schluchten” in Südfrankreich im Juli 2016

Mit Zweiräder durch tiefe Schluchten in Südfrankreich

Zweirad-Tourenwoche in südfranzösischen Schluchten – ein wahres Erlebnis.

Nach zwei sehr schönen Zweirad-Tourenwochen entlang des Canal du Midi im vergangenen Jahr Erlebnisse dieses Jahr wiederum im Süden Frankreichs unterwegs – diesmal jedoch in den Schluchten des Tarn, des Jonte und des Dourbie – in der Region im Millau.

Viadukt Millau

Viadukt Millau

 

Die drei Schluchten im Zentralmassiv boten den Radlerinnen und Radler aus dem Säuliamt eine einmalige und eindrückliche Landschaft und Umgebung. Die beiden Gruppen konnten sich an den mächtigen Felsengebilde, den steilen Felswände und den zum Teil skulieren Felsformationen kaum satt sehen.

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Ausgehen vom Millau, einer Stadt mit ca. 20’000 Einwohnern, begann die Radwoche mit einem Besuch der keltischen Stadt La Couvertoirade und einer Rad-Etappe von gut 50 km. Anschliessend dann die 4tägige Rundfahrt via La Malène, Ste-Enimie – Florac – Meyrueis und zurück nach Millau. In der Region mit grossen Naturschutzgebieten ist der Tourismus ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor. Vor allem der Fluss Tarn wird von Kanuten gerne befahren und lockt sehr viele Feriengäste an.

Tarn-Schlucht

Tarn-Schlucht

Nebst den Fahrten durch die Schluchten führte die Rad-Route auch ein Hochplateau auf über 900 m.ü.M. und einer völlig anderen, aber ebenso eindrücklichen Landschaft. Auf diesem Hochplateau besuchten die Radler auch die Grotte Aven Armand, ein sehenswerter Besuch etwa 100 Meter unter Tag.

Grotte Aven Armand

Grotte Aven Armand

Die beiden Radgruppen von Erlebnisse freuten sich nicht nur über die eindrückliche Landschaft, sondern auch über die schönen und guten Hotels und das feine Essen mit einem edlen Tropfen aus der Region.

Hochebene oberhalb Florac

Hochebene oberhalb Florac

Die An- bzw. Heimreise ging mit Easyjet ab Basel nach Montpellier und weiter mit Kleinbussen ins Zentralmassiv und zu den drei Schluchten. Diese Rad-Touren-Woche bleibt allen sicher in bester Erinnerung und macht Lust auf weitere Rad-Erlebnisse.

Wanderung Creux du Van

Bei herrlichem Frühlings- oder gar schon Sommerwetter besuchte Erlebnisse im Neuenburger Jura den Creux du Van und erlebte einen wunderschönen Wandertag.

25 Wandersleute fuhren am Sonntag, 22. Mai mit der Bahn via Zürich nach Neuenburg und von dort mit dem Bus als Bahnersatz nach Noiraigue ins Val de Travers. Nach einer kurzen Information in Noiraigue zur Wanderung begann diese dann hinauf zum Rand des Creux du Van. Der Aufstieg begann nur wenig ausserhalb des Dorfes Noiraigue, welches zwischen steilen Bergflanken liegt. In etwas mehr als 1 Stunden erreichte die Gruppe den Bauernhof „Les Oeillons“ und hat bereits 300 Höhenmeter zurückgelegt.

Erika + Thomas

Erika + Thomas

Von dort aus folgte der weitere Aufstieg auf einem schmalen und recht steilen Bergpfad durch den Wald und vorbei an sehr schön blühenden Blumen. Nach etwas weniger als einer Stunden und weiteren 350 Höhenmeter war der Rand des imposanten Naturereignis erreicht. Natürlich wurden hier die ersten Fotos geschossen und viele Wanderer waren von der Naturschönheit fast überwältigt. Nach einer kurzen Rast führte die Wanderroute nun dem „Abgrund“ entlang weiter hinauf nach Le Soliat, mit 1’463 m.ü.M. dem höchsten Punkt der Wanderung und zum Pick-Nick. Auf dem Weg entlang des Creux du van zeigten sich im Osten der Bieler- und Neuenburgersee, im Norden die Ebene des Juras Richtung La Chaux-de-Fonds und gegen Süden die imposanten und immer noch verschneiten Alpen.

Frisch gestärkt folgte die zweite Etappe der Wanderung zuerst weiter dem „Kraterrand“ entlang dann über eine schöne Alpweide und vorbei an zwei grossen Schneefelder zur Alpwirtschaft „La Grand Vy“. Nach einem feinen Kaffee und etwas Süssem begann dann kurz vor 14 Uhr der Abstieg hinunter nach Noiraigue. Dieser Abstieg begann zuerst auf einem breiten Fahrweg und wurde später dann auf einem schmalen und recht steilen Bergweg fortgesetzt. Nach weniger als 2 Stunden traf die ERLEBNISSE-Gruppe in Noiraigue ein und hatte noch genügend Zeit im Dorfrestaurant etwas zu trinken und die Sonnen zu geniessen.

Entlang dem Abgrund

Entlang dem Abgrund

Die „Umrundung“ des Creux du Van“ war eine unglaublich schöne und eindrückliche Tour, aber sie war wegen der grossen Höhendifferenz recht anstrengend – und das alles bei sehr warmem Wetter und viel Sonnenschein, Vor allem auch der Abstieg ging nicht bei allen so spurlos vorbei oder machte sich erst am Tag danach so richtig bemerkbar.

Die in diesem Gebiet „wohnenden“ Steinböcken konnten wir nicht sehen, ein kleines Rudel von Gemsen war aber ebenfalls ein lohnender Anblick und rundete das Erlebnis eindrücklich ab.

Der Rückweg ab Noiraigue nach Neuenburg begann wieder mit einer Busfahrt, die uns allen ebenfalls in Erinnerung bleiben wird. Unser Bus, in welchem die Luft immer heisser und dicker wurde fuhr durch alle Dörfer und es wollte einfach nicht vorwärts gehen. So kam es so, dass unser Zug natürlich ohne uns nach Zürich fuhr und wir leicht verspätet dann auch nach Hause fahren konnten. Nach Hause mit vielen guten und eindrücklichen Bildern von dieser herrlichen Bergwanderung.

 Wanderung Rheinfall – Rheinau – Flaach

Entlang der Landesgrenze vom Rheinfall via Rheinau nach Flaach

Bei herrlichem Frühlingswetter begann die Erlebnisse-Wandersaison im Norden des Kantons Zürich und entlang der Landesgrenze zu Deutschland.
Fast 20 Wanderleute fuhren am Samstag, 19. März 2016 mit der Bahn via Zürich nach Neuhausen am Rheinfall. Die Wanderung begann am Bahnhof dann jedoch mit zwei Talfahren mit den Liften hinunter an den Rhein, immer mit einem eindrücklichen Blick auf den stiebenden Rheinfall. Dieses Naturereignis, das Meistbesuchte der Schweiz, ist wirklich wunderschön und das, obwohl es bei hohem Wasserstand des Rheins noch viel mächtiger daherkommt.

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Nach einem kurzen Kaffee und Gipfeli und einigen Informationen zur Entstehung des Rheinfalls und zu den Ausdehnungen der früheren grossen Gletscher der Schweiz, begann die Wanderung zuerst auf der rechten Flussseite. Nach etwa 1 km wurde der Rhein bei Nohl überquert und es folgte die abwechslungsreiche Wanderung entlang des Rheinufers und vorbei an einigen grossen Bunker. Nach etwa 1 Stunde war das Strandbad Dachsen erreicht und es war Zeit für eine kleine Pause. Das Wasser des Rheins war sehr sauber und floss ganz gemächlich und die darin schwimmenden Fische genossen denn Frühling und waren am „sünnele“. Kurz vor Mittag erreichte die Gruppe Rheinau, mit der sehr schönen kleinen Kirche auf dem Hügel und der grossen und ebenso schönen Klosteranlage auf der Halbinsel. Im guten Restaurant zum Buck erwartete uns ein feines und reichhaltiges Mittagessen.
Frisch gestärkt begann dann die Nachmittagsetappe mit der Durchquerung des schönen Örtchen Rheinau. Vorbei an einem kleinen Rebberg am Rheinufer folgte dann der Wanderweg dem Rheinufer, jedoch anders als am Vormittag, auf einem erhöhten Uferweg.

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Nach etwa einer Stunden traf die Wandergruppe in Ellikon am Rhein ein, einem kleinen aber schmucken Ort. Der Weg führte dann weg vom Rhein und führte durch ein Naturschutzgebiet, welches sich bis an die Thur und an deren Mündung in den Rhein ausdehnt.
Über die Thur-Brücke führte der Weg durch den Wald Fahrhau und dann weiter an den grossen Spargelfeldern nach Flaach. Nach etwas mehr als 4 Stunden war die erste schöne und abwechslungsreiche Wanderung an der Nordgrenze des Kantons Zürich absolviert, mit vielen neuen Eindrücken unseres Kantons.

Stadtbesichtigung Freiburg/Fribourg 23. Januar 2016

Freiburg / Fribourg – eine Stadt am Röstigraben mit beeindruckender Vielfalt und Geschichte.
Erlebnisse besuchte am Samstag, 24. Januar 2016, die sehr eindrückliche Stadt mit den vielen Kirchen, Klöstern und Brücken.

Traditionell beginnt das Erlebnisse-Jahr jeweils im Januar mit einer Stadtbesichtigung, auch 2016 mit dem Besuch von Freiburg – bei herrlich schönem Wetter. Eine grosse Schar von 35 Personen traf sich vor dem Tourismusbüro und vor dem ganz besonderen Stadttheater. Die beiden Stadtführer Wandeler und Reitze zeigten in der Folge „ihre“ Stadt den Reisenden aus dem Säuliamt.

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Freiburg, eine traditionell katholische Stadt, hat heute noch mehrere Klöster und ganz viele Kirchen, die zum Teil neu in Stand gestellt wurden und die auch ganz verschiedenen Religionen genutzt werden. Interessant auch, dass das alte Freiburg nicht oben bei der Kathedrale war, sondern am Fluss unten, der viele Kehren macht und jeweils auf einer Flussseite ein steil anfallendes Ufer hat. Diese verschieden Flüsse machten es auch nötig, dass Freiburg ein Ort mit vielen Brücken wurde und noch immer ist. Mit einer neuen imposanten Brücke wurde diese bestätigt und es gelang, das Stadtzentrum vom Durchgangsverkehr zu befreien oder zu entlasten.
Besonders auch, die Standseilbahn, die von der Stadt an den Fluss hinunter führt. Erbauer dieser Bahn war die Brauerei Cardinal. Diese Bahn verfügt indes über einen ganz besonderen Motor, der noch heute in Betrieb ist. Nicht Elektrizität oder Brennstoff wird zum Betrieb eingesetzt, sondern es ist das Abwasser aus dem oberen Stadtteil wird innert ca. 2 Minuten in den Tang der oberen Kabine eingelassen und bringt jetzt soviel Gewicht, dass die untere Kabine bis zu 18 Personen „gratis“ hinaufgezogen werden. Steigt man an der Bergstation aus, riecht man den Treibstoff!

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Die zweisprachige Stadt hat ebenfalls einen sehr traditionellen Eishockey-Club, Fribourg-Gotteron. Namensgeben war der gleichnamige Fluss, der in Freiburg in die Sarine einmündet. Der Stadtführer genoss es sehr uns Zürcher darauf hinzuweisen, dass Gotteron 1980 den ZSC auf der offenen Eisbahn damals mit 6:0 schlagen hat. Die Zuschauer waren nicht nur am Spielfeldrand, sondern standen auch weit oben auf der Strassenbrücke.

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Nach einem feinen Mittagessen ganz unten an der Sarine bleib noch etwas Zeit, auf eigene Faust durch Freiburg zu schlendern, bis die Bahn die Reisegruppe Erlebnisse kurz nach 15 Uhr zurück ins Säuliamt brachte.
Es gäbe noch viel zu berichten von diesem sehr gelungenen Anlass, der sowohl vom Ort als auch von den beiden Stadtführer sehr begeistert waren. Ein abwechslungsreicher und interessanter Tag und Jahresauftakt ging viel zu schnell vorbei und macht Lust auf weitere Erlebnisse.

Von Thusis – via Chur nach Sargans – z.T. im Regen am 04.10.15

Vom Domleschg via Chur nach Sargans oder vom Regen in die Sonne; Velo- und E-Bike-Tour am Sonntag, 4. Oktober 2015. Eine Tour von der „harten“ Art!
Bei starkem Regen und kühler Witterung begann die Velo- und E-Bike-Tour am vergangenen Sonntag in Thusis am Bahnhof. Die Sonne kam leider erst nach dem Mittag auf der Fahrt von Haldenstein nach Sargans.

Am Samstag, bei herrlichem Sonnenschein und warmer Temperatur wurden bei der Firma Walo Rüegg in Affoltern die Velos und E-Bikes auf den Spezialtransporter verladen, den Ernst Bänz und Edith Schlienger am Sonntagfrüh dann nach Thusis fuhren.
Schon beim Veloverlad war der Wetterbreicht für den Sonntag ein grosses Thema, doch alle hofften auf besseres Wetter und möglichst kein Regen. Doch schon bei der Bahnfahrt nach Thusis am Sonntag zeigte sich, dass die Prognose eben sehr korrekt war und der Gruppe wohl eine Regentour bevorstand, wenn diese denn überhaupt stattfindet. Die unternehmenslustige Schar von Velo-Fahrer zögerte in Thusis, mit einer Ausnahme, keinen Moment an der Durchführung und einige der Teilnehmer freiten sich sogar auf die bevorstehende Regenfahrt. Dann also los. Um 10 Uhr starteten die 15 Radfahrer in Thusis und folgten zuerst der Autobahn auf der Westseite, überquerten dann bei Rothenbrunnen, die Autobahn und den Hinterrhein und kamen schon bald auf den Abschnitt des Polenweges. Dieser Polenweg wurde zu Beginn des 2. Weltkrieges von Polnischen Soldaten (Internierte) erbaut. Solche Polenwege gibt es über die Schweiz verteilt an verschiedenen Orten. Leider regnete es auch hier noch immer und die Velo-Fahrer konnten die herrliche Aussicht auf den Hinterrhein, die verschiedenen Schlösser und Burgen und die bereits herbstliche gefärbten Wälder kaum geniessen.

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Hinter den Ems-Werken vorbei wurde Ems erreicht und kurze Zeit später das Rheinquartier in Chur. Die schon ziemlich durchnässte Gruppe traf dann um die Mittagszeit in Haldenstein ein und war froh, für eine „trockene“ Pause und ein feines und reichhaltiges Mittagessen.
Frisch gestärkt und aufgewärmt, einige aber immer noch mit nassen Schuhen und Füssen, begann die Nachmittagsetappe via Zizers, Landquart nach Sargans.
Nun schien die Sonne und das Rheintal präsentierte sich von der besten Seite. Farbige Wälder, weiss überzuckerte Berge und herrlich warmes Velo-Wetter machten die Radtour zu einem herrlich schönen Erlebnis.
Der Radweg führte meist dem Rhein entlang, zuerst auf der rechten Seite, ab Fläsch dann auf der Linken.

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Die Nässe, die Kälte und die fahrt in Regenschützen waren bereits wieder vergessen und alle genossen eine Rad-Tour, die nicht so schnell vergessen gehen wird.
Beim Bahnhof Sargans wurden die Räder wieder auf unseren Transporter verladen und so ging ein ganz besonderes Erlebnis gut zu Ende.

 2-Tages-Bergwanderung Etzli-Hütte 26./27. 09.15

Vom Maderanertal über den Chrüzlipass (höchster Punkt mit 2’347 m.ü.M. des Erlebnisse-Jahr 2015) nach Sedrun.
Am Wochenende vom 26./27. August 2015 wanderte ein Gruppe Wandersleute am Samstag von Bristen zur Etzli-Hütte und am Sonntag denn weiter über den Chrüzlipass nach Sedrun.

Nachdem diese 2-Tages-Berwanderung in den letzten beiden Jahren wegen schlechten Wetter verschoben werden musste, spielte dieses Mal Petrus zu 100% mit und die Erlebnisse-Gruppe genoss während der ganzen Tour wunderbares Bergwetter.

Die Samstagetappe begann um die Mittagszeit im Maderanertal bei der Talstation der Golzerenbahn auf 832 m.ü.M. Auf die Gruppe von 20 Wanderleute wartete schon kurz nach dem „Start“ ein recht happiger Aufstieg bis dann bereits über 1000 m.ü.M. die Mittagsrast wartete.

Frisch gestärkt stieg der Weg stetig weiter an, bis zum Etzliboden meist auf einem noch befahrbaren Alpweg. Ab Etzliboden und etwa auf 1330 m.ü.M. begann der eigentliche Hüttenaufstieg auf einem schmalen aber gut begehbaren Weg. Nach insgesamt etwa 4 – 4 ½ Stunden war die Gruppe dann mehr oder weniger munter in der Etzli-Hütte auf 2’052 m.ü.M. eingetroffen. Nach den ersten Durstlöschen stand der Zimmerbezug auf dem Programm und draussen vor der Hütte genossen viele Wanderleute die sehr schöne Berglandschaft. Im Osten zeigte sich der Chrüzlipass und am Horizont der Piz Ault. Im Süden der markante Übergang „Mittelplatten“ (auch ein Übergang nach Rueras/Sedrun und im Westen die Bergkette mit Sunnig Wichel, Schattig Wichel, Piz Giuv und Piz Nair. In dieser westlichen Richtung ist auch der Wanderweg über die Pörtlilücke ins Fellital.
Die „Hüttenmannschaft“ zauberte einen feinen Dreigänger als Nachtessen auf den Tisch und die 88 Gäste genossen das feine Nachtessen.

08.30 vor der Etzli-Hütte

08.30 vor der Etzli-Hütte

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nach und einem feinen Morgenessen besammelten sich Gruppe Erlebnisse um 08.30 Uhr vor der Hütte, nicht ohne das grosse Nabelmeer in Richtung Maderanertal zu bestaunen. Noch schnelle Gruppenfoto und die Sonntagsetappe begann zuerst mit einem kleinen Abstieg zur Müllersmatt und anschliessend mit dem überraschend schönen Aufstieg zum Chrüzlipass auf 2’347 m.ü.M. – dem höchsten Punkt aller Erlebnisse-Touren 2015. Kurz vor der Passhöhe, aber vor allem dann im ersten Teil des Abstiegs lag bereits recht viel Neuschnee. Dieser Schnee war einerseits sehr schön, andererseits machte er den steilen Abstieg auf dem schmalen Bergweg plötzlich sehr schwierig und erforderte langsames und vorsichtiges absteigen.

Los geht nach Sedrun

Los geht nach Sedrun

Glücklicherweise schaffte die ganze Gruppe den Abstieg ins Val Strem. Entlang der Strem (Name des Bergbaches) führte der Bergweg langsam aber sicher nach Sedrun. Dieses Tal bzw. der Bergbach ist geprägt durch viele kleinere und grössere Wasserfälle. Nach etwas mehr als 4 Stunden war Sedrun erreicht und bei herrlichem Sonnschein genossen die meisten der Gruppe in der Gartenwirtschaft des Bahnhofbuffets etwas Kühles.
Diese Bergwanderung bei herrlichem Wetter, Schnee und einer wunderschönen Bergkulisse war ein würdiger Abschluss des Wanderjahres 2015.

Montpellier – Toulouse; Bericht von Fridolin Egger

Bericht Velo Canal du Midi

Besten Dank an Fridolin für den sehr schönen und informativen Reisebericht.

Vom Mittelmeer nach Toulouse; Aug. – Sept. 2015

Vom 28. August bis 6. September 2015 radelte eine Gruppe von 9 Radlerinnen und Radler vom Montpellier via Narbonne und Carcassonne nach Toulouse – ein Erlebnisse-Angebot das dieses Jahr schon zum zweiten Mal ein grosser Erfolg war.
Am Freitag, 28.08.15,begann für die Gruppe mit der Reise mit dem Zug und dem Bus nach Basel zum Airport und anschliessend mit easyJet in nicht ganz einer Stunde ans Mittelmeer nach Montpellier.
Dass das Reiseprogramm nicht nur auf den Zweirädern stattfindet, stellten die Reisenden dann sofort fest, denn es begann mit einem feinen Nachtessen.
Am Freitag wurde es dann aber ernst, um 9.30 Uhr wurden die 6 E-Bike und die 3 Fahrräder gefasst – dann wenige Erläuterungen des Tourenleiters Otto Steinmann und schon begann die Fahrt an Mittelmeer und zu einem ersten Kaffeehalt.

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v.l.n.r.: Susanne, Peter, Otto, Irma, Marianne, Hans-Ueli, Fritz, Hans-Ruedi und Paul
Beide Fotos von H.U. Gisler

Nach der schönen Fahrt entlang des Meeres traf die Gruppe nach ca. 45 km in Sète ein und genoss dort die schöne Atmosphäre einer kleinen aber lebendigen Hafenstadt.
Am Sonntag folgte die schöne Fahrt entlang des Meeres und einer Badepause im Marseillan Plage und einer Pause in Cap d’Age. Nach dem Mittag wurde erstmals der Canal de Midi erreicht, welcher in der Folge bis Beziers gefolgt wurde. Zum Teil war der Weg, wie auf der ganzen Tour recht schön, anderseits aber auch nur ganz schmal und holprig.
Die Tour führte dann am Montag nach Narbonne und am Dienstag ins ganz kleine Dörfchen Homs in eine gemütliche Pension unmittelbar am Canal.

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Bei meist Gegenwind und etwas kühler Temperatur traf die Gruppe am Mittwoch im sehr schönen Carcassonne ein und genoss dort am Donnerstag einen velofreien Tag. Das grosse und sehr schöne Schloss war für alle ein Ausflug wert und ebenfalls Ort für ein feines Nachtessen.
Ausgeruht begann die zweitletzte Etappe mit der Fahrt von Carcassonne nach Castelnaudary, einer Flachetappe meist entlang des Canal du Midi. Dier Radtour wurde am Samstag mit der Fahrt von gegen 60 km nach Toulouse.
Die Tour verlief für die Radfahrer und E-Biker sehr gut und ohne nennenswerte Zwischenfälle – mit einer Ausnahme, einem Platten.
Die beiden Touren von Ende Juni 15 und August 15 waren für alle Teilnehmenden tolle Erlebnisse, sei es kameradschaftlich, sei es wegen dem imposanten Canal du Midi, oder wegen „Speis und Trank“ und dem immer sehr schönen Wetter.
Dank den guten Ortskenntnissen und den Erfahrungen des Leiterteams (Otto und Irma) war der Ablauf stets optimal gewährleistet und vereinfachte vieles.

 Rad-Tour Canal du Midi; Juni 2015

Erlebnisse am Mittelmeer und Canal du Midi

Rad-Tour Montpellier – Narbonne – Toulouse; Gut gelungene Fahrrad-Ferien bei wunderschönem Wetter, feinem Essen und guter Kameradschaft

Am Freitag, 19. Juni 15, fuhr eine Gruppe von elf Personen mit der Bahn bis Basel und von dort mit dem Bus zum Airport Basel. Und schon kurz später war die ERLEBNISSE-Gruppe mit EasyJet unterwegs nach Montpellier ans Mittelmeer. Nach dem Transfer ins Hotel stand ei feines Nachtessen auf dem Programm und die sommerlichen Temperarturen waren vielversprechend.
Nach dem Morgenessen erhielten die Radler ihre Miet-E-Bikes und einige Informationen zur bevorstehenden Radtour. Unter der ortskundigen Leitung von Otto Steinmann ging es schon bald los in Richtung Mittelmeer an den Sandstrand und ein erstes Erfrischungsgetränk. Die Etappe folgte dann meist entlang des Meeres bis zum ersten Etappenziel in Sète. Im sehr schönen Städtchen blieb genügend Zeit für eine kleine Rundfahrt oder für einen Spaziergang entlang des Wassers.

Am Canal du Midi

Am Canal du Midi

Der dritte Tag war dann eine etwas längere Etappe und führte zuerst nach Adge an den bekannten Hafen und weiter nach Béziers. Unterwegs nutzen einige die Möglichkeit für ein erfrischendes Bad im Meer. Da ganz Frankreich an diesem Wochenende ein Musik-Fest feierte waren wir mitten drin und konnten verschiedene musikalische Auftritte miterleben.
Die nächsten Ertappen folgten die Gruppe dann dem Canal du Midi bis zum Schluss in Toulouse. Der Radweg war zum Teil ganz schmal und holprig und ein anderes Mal war er sogar geteert und lud ein, etwas schneller zu fahren. Da beidseits des Kanals meist riesige Platanen stehen, spendeten diese Schatten. Bei Temperaturen zwischen 29 und 30 Grad war dieser Schatten äusserst willkommen.
Mit Narbonne machte Erlebnisse in einer etwas grösseren Stadt Halt, der nächste Etappenort war mit Homps dann in einem sehr kleinen Ort, aber mit einem schönen Auberge direkt am Canal.

Am Ende des 6. Tages traf die Gruppe in Carcassonne ein und verdienst sich am Folgetag einen velofreien Ruhetag. Ein sehr feiner Nachtessen im imposanten Schloss hoch über der Stadt war ein weiterer Höhepunkt.

Nachtessen in Carcassonne

Nachtessen in Carcassonne

Es folgte dann die weitere Etappe, zum Teil auf ganz schmalen Wegen, nach Castelnaudary. Dieses Dorf ist an einem recht grossen See bzw. Ausgleichsbecken des Canal. Nach dem Frischmachen waren alle noch so fit und munter, dass das sehr feine Nachtessen ein weiterer Höhepunkt war.

Castelnaudary

Castelnaudary

Am zweiten Samstag folgte dann die Schlussetappe nach Toulouse. Unterwegs passierte die Gruppe den höchsten Punkt des Canal du Midi und auch der Radweg wurde immer breiter und schöner zum befahren.
Gegen 16 Uhr war die Radtour dann „gut überstanden“. Einige „Hinterteile“ war sicher froh, nicht mehr jeden Tag zwischen 4 – 6 Stunden auf einem Velosattel zu sitzen. Mit einem gemeinsamen Nachtessen fanden die Fahrrad-Ferien einen fröhlichen Abschluss.
Ein Jumbolino der Swiss brachte die Radlerinnen und Radler am Sonntag gegen Mittag zurück nach Zürich.

Dank einer guten Organisation, dem sehr schönen Sommerwetter und der ortskundigen Führung auf den nicht immer leicht zu findenden Radwegen wurden die Radferien zu einem wunderschönen Erlebnis für alle.

Wanderung Stein (SG) – Amden Mai 2015

Am Sonntag, 31. Mai 2015 machte sich die Gruppe ERLEBNISSE auf den Weg nach Stein ins Toggenburg und wanderte über Vorder Höhi nach Amden.

Nachdem diese Wanderung wegen zu viel Schnee vom 17. auf den 31. Mai verschoben werden musste, klappte es an diesem Sonntag bestens. Die Anreise via Rapperswil, Uznach Wattwil und am Schluss mit dem Doppelstock-Bus nach Stein war relativ lang, doch es sollte sich auszahlen. Bevor die Wanderung in Stein auf 838 m.ü.M. begann, genossen die Wandersleute einen guten Kaffee, samt einem feinen Gipfeli.

Dann aber gings so richtig los. Der Aufstieg von 2 Stunden hatte es wirklich in sich. Der schmale Wanderweg führte dem Dürrenbach mit seinen zig Wasserfällen (Verbauungen) entlang. Auf der rechte Talseite thronten der markante Ruezenberg, dann die Gipfel der Goggeien und später dann der Schär, der Rotberg und ganz am Schluss noch das Farenstöggli. Dass der Schnee noch nicht lange weg war sah man daran, dass die Frühlingsblumen in Vollblüte standen.

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Um die Mittagszeit erreichte die Gruppe denn höchste Punkt der Wanderung, die Vorder Höhi auf 1537 m.ü.M. und das Pick-Nick stand auf dem Programm. Im Windschatten und zum Teil an der Sonne war eine Pause und das Mittagessen gerade richtig. Leider bedeckten viele Wolken den Blick auf die Glarner Alpen.

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Mittagsrast auf Vorder Höhi

Frisch gestärkt wurde die leichte Wanderung nach dem Mittag fortgesetzt. Zuerst auf der breiten Strasse in Richtung Arvenbühl. Dann aber nach zweigte der Wanderweg nach rechts ab und folge einem sehr schönen Wanderweg, dem Höhenweg, der um den Gulme herumführt. Nach etwa 45 Minuten erreichte die Erlebnis-Gruppe die Bäsebeiz „Furggelen“. Ein feiner „Furggelen-Kafi“ kam da gerade richtig und zum Dessert genossen alle einen „Entwurmer“ – einem geheimnisvollen aber guten Kräuterschnaps.

Nach erfolgter Entwurmung begann die letzte Wanderetappe in Richtung Niederschlag. Der schöne Höhenweg führte um das schöne Hochmoor „Bönisriet“ herum nach Hinter Höhi und nach Strichboden war das Wanderziel in Niederschlag erreicht. Der Abstieg nach Amden war dann sehr gelenkschonend mit der Sesselbahn.

Kurz nach 16 Uhr folgte dann die Fahrt mit dem Bus nach Weesen an den Walensee und nach Ziegelbrücke.

Mit der SBB folgte dann die Rückreise ins Knonaueramt mit vielen sehr schönen Eindrücken an ein gelungenes Wandererlebnis.

Wanderung Appenzell – Urnäsch; 25.04.15

Hügeliges und romantisches Appenzellerland
Am Samstag, 25. April 2015 machte sich die Gruppe ERLEBNISSE auf den Weg ins Appenzellerland und wanderte von Appenzell nach Urnäsch.

Nach einer relativ langen Anreise trafen die Wanderlaute um 9.30 Uhr in Appenzell ein, wo dann die Wanderung mit Kaffee und Gipfeli begann, in einem schmucken Restaurant nur wenige Schritte neben dem Landsgemeindeplatz. Auf eben diesem Platz fand dann am Sonntag die Landsgemeinde statt, einem traditionellen Anlass in einem ebenso traditionellen wie sehr schönen Rahmen.
Die Wanderung ging dann eben diesem Landsgemeindeplatz vorbei an den Dorfrand und dann leicht ansteigend in Richtung Gontenbad. Hier wechselte die 20 Wanderleute die Talseite und folgte dem Rand des Golfplatzes und einer sehr schönen Moorlandschaft. Hier begann dann auch der Barfussweg. Einige von unserer Gruppe zogen ihre Wanderschuhe aus und wanderten barfuss bis nach Gonten. Nach ca. 1 ½ Stunden wurde Gonten erreicht und um die Mittagszeit war die Mittagsrast in Jakobsbad. Dann dem überraschend guten Wetter war das Picknick im Freien sehr schön und neben dem Kletterpark und der Sommerrodelbahn war immer etwas los.

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Frisch gestärkt wurde die leichte Wanderung nach dem Mittag fortgesetzt. Zuerst stieg der Wanderweg, ein Teil der nationalen Wanderroute, ziemlich steil an. Nach dem kurzen Aufstieg, den alle problemlos meisterten folgte eine sehr schöne Wanderung über Alpweiden mit vielen Blumen und durch Wälder. Dass hier der Schnee noch nicht lange weg war konnte anhand der Blumen festgestellt werden. Das wandern auf den fast riedartigen Weiden war sehr angenehm und machte einfach nur Spass.

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Auf dem Weg sahen wir zu Beginn den Hohen Kasten, dann den Kronberg und zuletzt auch den Säntis – alle noch mit viel Schnee. Dieser Schnee war es den auch, der die zuerst geplant Route über den Kronberg nicht möglich machte.
Kurz nach 14 Uhr traf die Erlebnisse-Gruppe bereits in Urnäsch ein. In Urnäsch fand an diesem Wochenende ein Streichmusikfest statt und es waren viele junge und ältere Frauen in ihren schönen Trachten unterwegs.
Um 15.15 Uhr war es dann Zeit vom hügeligen aber sehr heimeligen Appenzellerland, mit seinen vielen schönen und weit verstreuten Bauernhöfen Abschied zu nehmen. Ein grosser dank an den Petrus, der dafür gesorgt hat, dass wir trotz unsicherer Prognosen ohne Regen die Wanderung geniessen konnten.

Wanderung Hütten – Sihlsprung- Hausen a.A.

Wildromantische Sihl – ein wunderbarer Start in die Wandersaison 2015

Am Samstag, 11. April 2015 machte sich die Gruppe ERLEBNISSE auf die erste Wanderung im Jahr 2015 – entlang der Sihl auf einem für viele unbekannten Abschnitt, von Hütten nach Sihlbrugg.

Nachdem diese Wanderung Ende März wegen ungünstigem Wetter abgesagt wurde, war am vergangenen Samstag dann alles anders. Eine gut gelaunte und fröhliche Gruppe machte sich mit Bahn und Postauto auf den Weg via Zürich und Wädenswil nach Hütten. Hütten die südlichste Gemeinde des Kantons Zürich, hoch über dem Zürichsee.

Die Wanderung begann mit einem Abstieg von Hütten hinunter an die Sihl. Entlang der wilden Sihl und einer ebenso wilden Berglandschaft führte der Weg auf der rechten Flussseite zuerst nach Bostadel und den weiter nach der dann bekannten Fischbeiz Sihlmätteli. Diese erste Etappe dauerte ca. 2 Stunden und war der eigentliche Hit der Wanderung. Dieser Abschnitt der Sihl war niemandem bekannt, aber gefiel der Wandergruppe ganz besonders.

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Im Sihlmätteli dann ein kurzer Halt und ein Apéro mit einem Glas Weissen. Und schon ging es weiter in Richtung Sihlbrugg. Nach der Überquerung der Sihl war es Zeit fürs Mittages-Picknick. Ein Picknick mit einer sehr schönen Sicht auf die Sihl und die schroffen Nagelfluhfelsen auf der Seite gegen den Hirzel.

Frisch gestärkt begann der Nachmittagsabschnitt mit einem kurzen Teil bis zu schönen Besenbeiz und einem feinen Kaffee. Weiter dann der Sihl entlang bis nach Sihlbrugg, wo die stark befahrene Strasse dank einer Unterführung problemlos unterquert wurde. Diese Nachmittagsetappe war dann vielen bekannt, aber natürlich sehr schön und eine empfehlenswerte Route für einen leichten Spaziergang.

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Der letzte Wegabschnitt begann dann mit einem kurzen aber recht happigen Aufstieg in Richtung Schweikhof. Der Weg führte dann aber auf der ersten Anhöhe nicht zum Schweikhof sondern in Richtung Hirzwangen und Eberstswil. Nach einer Wanderzeit von ca. 5 Stunden und um ein wunderschönes Wandererlebnis ganz in der Nähe reicher erreichten Wandersleute das Postauto kurz nach 15 Uhr in Ebertswil.

Diese Wanderung entlang der Sihl auf einem wildromantischen Abschnitt war ein wirklicher Leckerbissen und macht Lust auf mehr.

Besichtigung Schwyz + Victorinox Januar 2015